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Wolfgang-Rihm-Stipendium

Wolfgang-Rihm-Stipendium an Jagoda Szmytka

Jagoda Szmytka hat Komposition In Wrocław, Graz und Frankfurt am Main bei Pierluigi Billone und Beat Furrer studiert. Seit 2010 absolviert sie ein Postgraduiertenstudium bei Wolfgang Rihm in Karlsruhe. In zahlreichen Meisterkursen wurde sie u.a. unterrichtet von Helmut Lachenmann, Mark Andre, Enno Poppe, Georg Friedrich Haas, Vinko Globokar und Tristan Murail. Bevor sie sich der Komposition widmete, studierte sie Philosophie und Kunstgeschichte.

Jagoda Szmytka war Stipendiatin namhafter Institutionen und Stiftungen wie z.B. den DAAD, der Oscar und Vera Ritter Stiftung, der Kunststiftung Baden-Württemberg, dem ÖAAD, der Stadt Wrocław sowie des polnischen Kulturministeriums und Arbeitsstipendium des ZKM. Im Frühjahr 2011 erhielt sie das Staubach Honorarium und wird für die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt 2012 ein neues Stück für das Ensemble BESIDES schreiben.

Ihre Stücke wurden aufgeführt u.a. beim Warschauer Herbst, KODY (Lublin), Musica Electronica Nova (Wrocław), Acanthes (Metz), ENSEMS (Valencia), den Donaueschinger Musiktagen (Off-Programm), der Musica Moderna (Łódź), dem Tokyo Experimental Festival, dem Festival Audio Art (Kraków), den Mediascapes (Graz), dem International Rostrum for Electroacoustic Music (Lissabon). Ihre Werke wurden u.a. gespielt von Orchertre National de Lorraine, Orquesta de Radio Televison Espanola, Grup Instrumental de Valencia, Ensemble Interface, Kwartludium.

Jagoda Szmytka verbindet in ihrem Werk akustische, visuelle, räumliche, textuelle und szenische Elemente als integrale Bestandteile ihrer Musikstücke. Szenische Bewegung und Licht sind neben den gebräuchlichen Angaben zu Tonhöhen und Tonwerten ebenso Teil ihrer Notationen. Ihre Kompositionen enthalten oft multimediale Elemente wie Video und Elektronik. Die Künstlerin verwendet in ihren Werken neben traditionellen Instrumenten auch unterschiedliche Materialien wie Papier oder Holz. Letztendlich wird das Publikum in der Konzertsituation in einen Raum eingesogen, der auf das Hören, das Sehen, den Tastsinn, des Denken einwirkt.